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Was sind unsere Ziele

Unsere Ziele sind:

Aufklärung der Öffentlichkeit

Wer sich einen Hund anschafft, muss sich informieren – über Hunde und ihre Bedürfnisse, über rassespezifische Eigenschaften, über die verpflichtende, für die Dauer des gesamten Hundelebens übernommene Verantwortung!

Aufklärung über die Arbeit der Tierheime

Wer seinen schwierigen Hund kostenlos oder gegen eine im Vergleich zu den tatsächlich entstehenden Kosten geringen Beitrag im Tierheim abgibt, muss wissen, dass die meisten Tierheime finanziell schlecht ausgestattet sind und nicht, wie häufig angenommen, zu einem Großteil kommunal finanziert werden.

Viele Tierheime haben große finanzielle Probleme, übernehmen Aufgaben für die öffentliche Hand, ohne dass sie dafür entsprechend bezahlt werden.

Einführung eines verpflichtenden Hundeführerscheins

Anstelle von Rasselisten und erhöhten Steuern plädieren wir für die Einführung eines Hundeführerscheins. Jeder Neuhunde-Halter sollten diesen Führerschein ablegen müssen, um zumindest ein grundlegendes Verständnis für Hunde, ihre Bedürfnisse und für die Verantwortung sicherzustellen, die als Hundehalter übernommen wird.

Einheitliche Regelungen für die verbindliche Übernahme von Kosten durch die öffentliche Hand

Wenn Hunde beschlagnahmt, sichergestellt oder eingezogen werden, erfolgt von Seiten der Behörden zumeist eine Unterbringung in den Tierheimen. Schnell werden diese häufig schwierigen Hunde an die Tierschutzvereine übereignet. Die Kosten der weiteren Unterbringung, des Trainings, eines vielleicht notwendigen Wesenstests und der in vielen Fällen notwendigen tierärztlichen Behandlungen tragen die Tierschutzvereine!

Hundehandel braucht Kontrollmechanismen

Sich heute einen Hund anzuschaffen, ist nicht schwierig. Ein Klick ins Online-Portal und schon findet man eine Vielzahl von Angeboten für den potenziellen neuen Mitbewohner. Hunde zu verkaufen lohnt sich und so tummeln sich hier auch eine Menge unseriöser Anbieter – Vermehrer, die suggerieren, verantwortungsvoll zu züchten, in Wahrheit aber totkranke Tiere vermitteln, Händler, die Rassehunde zu Dumping-Preisen anbieten, Züchter, die zum Beispiel Herdenschutzhundwelpen als grundsätzlich süße, familientaugliche und in jedes Umfeld integrierbare Hunde veräußern, Privatleute, die ihren nicht mehr gewollten Hund kostengünstig abgeben, „Retter“, die unreflektiert und ohne wirkliche Kenntnis Hunde aus dem Ausland vermitteln. Die Liste ist beliebig verlängerbar.

Hundehandel muss reglementiert werden – nur seriöse, qualifizierte Stellen dürfen Hunde nach eingehender Beratung an aufgeklärte Halter abgeben. Wer Hunde verkauft, muss verpflichtet werden, sie zurückzunehmen, wenn ihre Haltung nicht mehr möglich ist – zumindest für einen gewissen Zeitraum. So wie die Tierheime es tun – aus ihrer Verantwortung heraus für Mensch und Tier.

Was wir planen!

Die Not der Menschen ist groß. Täglich erreichen uns Telefonate verzweifelter Menschen, die auf einem der beschriebenen Wege einen Hund übernommen haben. Wenn dann große Probleme im Umgang entstehen, Familienmitglieder gebissen oder sogar schwer verletzt wurden, suchen sie auf vielen Wegen Hilfe. Es werden oft mehrere TrainerInnen engagiert. Wenn das Tierheim ablehnt, werden oft sogar die Polizei oder Behörden um Hilfe gebeten.

Die Not der Hunde ist groß! Diese Flut an Hunden können die Tierheime nicht mehr auffangen, die Plätze für solche Hunde sind längst belegt. Die Menschen sind oft verzweifelt und finden keine Hilfe. Euthanasie auch junger Hunde muss mittlerweile in Kauf genommen werden, da es kaum mehr lebenswerte Lösungen gibt.

Die Not der Tierheime insbesondere in Bezug auf die adäquate Unterbringung und die Arbeit mit schwierigen Hunden ist groß, wir hören davon in unserem Netzwerk von allen Seiten. Jeder erhält täglich mehrere Anrufe, Mails, persönliche Besuche, die die Notwendigkeit der Abgabe von Hunden betreffen. Um das Problem in seiner ganzen Brisanz zu erfassen, brauchen wir konkrete Informationen der Tierheime und Tierschutzvereine. Deshalb werden wir in den nächsten Tagen per Mail einen Fragebogen verschicken.

Nur wenn viele Vereine diese Aktion unterstützen und wir bundesweite Zahlen und Informationen zum Thema Schattenhunde bekommen, haben wir konkrete und handfeste Argumente, mit denen wir weiterarbeiten können.

Ihr möchtet als Verein den Fragebogen erhalten? Dann schickt uns eine mail an info@bündnis-schattenhund.de.

Wir werden Euch hier mit weiteren Informationen zu unseren Bündnisaktivitäten versorgen und über weitere Schritte informieren!

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